Fasten mit Martyn – Lasst uns essen, als ob das Morgen zählt …

26. Februar 2018

Martyn Goss (Europäisches Christliches Umweltnetzwerk, England) versucht in der Fastenzeit nur das zu essen, was weniger als 30 km von ihm entfernt gewachsen ist.

Artikel von Martyn Goss, Europäisches Christliches Umweltnetzwerk, England:

Man sagt: „Wenn Du wirklich etwas gegen den Klimawandel tun möchtest, beginne mit dem Essen auf Deinem Teller“. Frage, woher das Essen kommt, wer es produziert und verarbeitet hat und wie groß sein CO2-Rucksack ist.

Fastenzeit ist für uns ChristInnen eine Zeit, um sich zu bemühen, achtsam zu leben, freundlich— insbesondere in Betracht auf die Welt um uns herum. Auf diese Weise können wir unser spirituelles Bewusstsein erweitern und unsere Beziehung zu Gott vertiefen.

Februar / März ist nicht die produktivste Zeit der Erde in Nordeuropa, aber meine Hoffnung ist, dass ich in den 40 Tagen der Fastenzeit lokaler esse, fairer und nachhaltiger produziert.

Ich versuche zu essen, was weniger als 30 km von mir entfernt gewachsen ist. Es wird von lokalen chemiefreien Farmern kommen, unabhängigen Geschäften und Gemeinschaftsversorgern—am besten unter Verwendung einer lokalen Komplementärwährung Es wird weniger gereist sein, weniger Natur verschmutzt haben und mehr Menschen in meiner Nähe unterstützt haben. Ich werde Aufzeichnungen machen und von meinen Erfahrungen berichten. Vielleicht fange ich mit einem Apfelkompott an.

Ich freue mich also auf eine Zeit bewussteren Essens—auf dem Weg in der Osterhoffnung auf neues Leben auf der Erde und im Himmel.

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