Team

Pfr. Mag. Norman Tendis,
Pfarrer in der evangelischen Pfarrgemeinde St. Ruprecht bei Villach, von der Kirchenleitung beauftragt und Obmann des Fördervereines.

Kirchenrätin Mag.a jur. Andrea Sölkner,
Ansprechpartnerin im Kirchenamt.

a.o. Univ. Prof. Dr. Bernhard Ungericht

Teammitglied, Mitdenker, Kassier des Vereines,
Leiter der Forschungsstelle Wirtschaftsethik und Corporate Social Responsibility
am Institut für Unternehmensrechnung und Reporting
Universität Graz

statement: „Eine neue Art Wirtschaft zu denken und zu praktizieren ist (über-)lebensnotwendig geworden. Umfragen zeigen, dass fast 100 % der ManagerInnen NICHT der Meinung sind, dass sie mit ihrer Tätigkeit die Lebensgrundlagen der nächsten Generation schützen bzw. verbessern, und dass über 80 % der Eltern NICHT der Meinung sind, dass es ihre Kinder einmal besser haben werden als sie selbst. Es ist offensichtlich: dieses Modell des Wirtschaftens ist nicht zukunftsfähig. Aber es gibt immer lebensfreundliche Alternativen zum Bestehenden und diese sollten wir gemeinsam erdenken und erproben. Eine ökologisch nachhaltige, an sozialen Bedürfnissen ausgerichtete Wirtschaft ist keine Illusion, sondern eine Not-Wendigkeit.“

Prof. Ungericht - komp

Mag. DI Eva Burger-Winkler

Teammitglied, Brückenbauerin, Schriftführerin des Vereines. Seit 2007 in der Nachhaltigkeitsforschung und Umweltberatung aktiv. Fokus Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Dienstleistungen (footprints).

statement: „Fakt ist, dass die massive Übernutzung der natürlichen Ressourcen, mit all ihren negativen sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen, die Folge der vorherrschenden Konsum- und Wirtschaftsmuster ist. Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo zieht in seinem Fachbuch Kinderjahre (1999) eine interessante Querverbindung ‚Das Hauptproblem unserer Gesellschaft sind die Bindungslosigkeit und die emotionale Vernachlässigung. Der Konsum ist nur eine Ersatzhandlung.‘ Mein persönliches Ziel ist es, die (Ver)Bindung zu Gott, der Schöpfung und der weltweiten Gemeinde bewusst und aufrichtig zu leben. Wenn wir unsere Werte authentisch (vor)leben wollen, müssen wir einerseits unser persönliches Verhalten ändern und andererseits für zukunftsfähige Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft eintreten.“

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TTIP stoppen!
Evangelischer Strompool